Die Linksjugend [‘solid] Hessen distanziert sich von Hetze gegen Flüchtlinge!

Wir entdeckten heute via Facebook, dass der ‘Genosse’ Wolfgang Runge, Mitglied im Kreisvorstand der Partei DIE LINKE Fulda, AFD-typische Meinungen reproduziert. Das ist nicht akzeptabel und entspricht laut unserer Auffassung keiner linken, sozialistischen Überzeugung!” sagte Landessprecherin Lisa Kasch.
Seinen Worten nach würde eine Mehrzahl der Geflüchteten nur aus wirtschaftlichen Gründen fliehen [1][2] (Nicht etwa vor Hunger, Tod und Elend),
dabei impliziert er, dass geflüchtete Menschen tendenziell zu
(sexueller) Gewalt neigen. [3] 
Zusätzlich scheut sich der ‘Genosse’ nicht davor Lutz Bachmann zu teilen. [4]
Soziale Probleme sind real, dessen ist sich auch DIE LINKE bewusst.
Menschen flüchten nicht, weil sie sich keine PS4 leisten können,
sondern weil in jenen Ländern Armut, Terror, Gewalt, Hunger und Krieg alltäglich sind.
Es ist die Notwendigkeit der humanistischen Grundsätze der Partei DIE LINKE, die uns diese Realität immer wieder vor die Augen führt.
Xenophobie, auch getarnt als die Sorge um die wirtschaftliche Bewältigung der ansteigenden Anzahl an 
geflüchteten Menschen in einer Nationalökonomie, widerspricht jenen humanistischen Grundsätzen dieser Partei.
“Da Runge den Kreisverband Fulda der Partei DIE LINKE repräsentiert fordern wir ihn auf, sich von den Aussagen zu distanzieren, oder zurückzutreten.”  so Landessprecherin Nathalie Schäfer weiter.
Nicht nur der Reputation Willens, sondern auch aufgrund der humanistischen Grundsätze, die die Partei die Linke vertritt.
“Dass die Ausbeutung der dritten Welt maßgeblich zur Flucht dieser Menschen beiträgt, weil diese Kriege, Hunger und Elend produziert wird leider im Flüchtlingsdiskurs völlig ausgeblendet.
Deswegen sind Argumente wie “Die Schaden unserer Wirtschaft und klauen unserer Arbeitsplätze” nicht nur völlig daneben sondern tragen dazu bei, dass Opfer und Täter*in verwechselt werden.
Die Schuld für die Probleme der Menschheit sind nicht in Konstrukten wie “Nationen” oder “Völkern” zu suchen, sondern in unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem samt seiner Widersprüche.”
meint Landessprecher Christian Andrasev.