Archiv der Kategorie: Allgemein

JUGENDWAHLPROGRAMM 2018

Die linksjugend [‘solid] Hessen und DIE LINKE. Hessen stehen für soziale Gerechtigkeit und gegen den Rechtsruck. Eine Stärkung der LINKEN in Hessen ist eine Unterstützung für alle diejenigen Kräfte, die sich für einen grundsätzlichen Politikwechsel für soziale Gerechtigkeit und Frieden einsetzen.

Deswegen freuen wir uns Euch unser super tolles Jugendwahlprogramm zur Landtagswahl 2018 vorstellen zu können. Es beinhaltet sechs Schwerpunktthemen:

1) Vom Nahverkehr bis zum Schwimmbad: Gute Infrastruktur für alle

2) Von der Schule bis zu Hochschulen: Gute Bildung für alle!

3) Für heute und morgen: Klimaschutz sozial und gerecht!

4) Solidarität ist für alle da: Für Antirassismus und Antifaschismus

5) Gutes Lebens für alle: Gleichberechtigung und Feminismus

6) Was uns sonst so wichtig ist

 

 

Viel Spaß beim Lesen. Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen!

 

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Landesmitgliederversammlung Januar 2018

Liebe Genoss*innen,

Ein Jahr voller Arbeit, Gewinnen und Verlusten für die gesellschaftliche Linke liegt hinter uns, in dem sich auch der Landesverband der linksjugend [´solid] behaupten musste. Mit neuen Genoss*innen und Erfahrungen gehen wir gestärkt in ein neues Jahr, dass ebenfalls einige Herausforderungen für DIE LINKE. und ihre Jugendorganisation bereithält. Um die Aufgaben, die auf uns zukommen besprechen zu können laden wir Euch herzlich zu der ersten Landesmitgliederversammlung im Jahr 2018 ein. Sie findet statt:

Am 27./28.01.2018, ab 11 Uhr
Im Naturfreundehause Rüsselsheim, Langseeweg 3, 65428 Rüsselsheim

Wie ihr wisst bedeutet ein zu Ende gehendes Jahr auch, dass einige politische Mandate neu gewählt werden müssen. Da wir nicht nur innerverbandliche Mandate sondern auch einige für die Partei zu besetzen haben, wäre es notwendig, dass ihr zahlreich erscheint und Euch im vorhinein überlegt, ob ihr es in Eure Jahresplanung einrichten könnt Euch zu engagieren. Um Missverständnisse auszuräumen: Sowohl Mitglieder der linksjugend [´solid] als auch Mitglieder des Sozialistisch-demokratischen Studierendenverbandes (SDS) sind stimm- und wahlberechtigt.
Wenn ihr an der Landesmitgliederversammlung teilnehmen wollt meldet Euch bitte unter lspr@solid-hessen.de an. Auch im Hinblick ob ihr vor Ort übernachten wollt, das ist wichtig zu wissen, da wir nur begrenzte Schlafmöglichkeiten haben. Zusätzlich machen wir Euch darauf aufmerksam, dass die reguläre Antragsfrist für die Versammlung am 20.1.18 endet.

Wir freuen uns über Euer kommen und wünschen Euch einen friedlichen Jahresabschluss.

Solidarische Grüße,
Euer Landesprecher*innenrat

Expired: Landesmitgliederversammlung Septemer 2017

Liebe Genoss*innen,

die kommende Landesmitgliederversammlung findet statt am:

Samstag, 30. September 2017
im DGB Haus Marburg (Bahnhofstraße 6, 35037 Marburg).

Bitte meldet euch über das folgende Formular an! Nur so können wir genügend Verpflegung garantieren.

Wichtig:
Leider ist uns eins beim Erstellen der Einladung, die euch bereits postalisch zugeschickt versandt wurde, ein Fehler unterlaufen. Entgegen der vorgeschlagenen Tagesordnung, findet diese Landesmitgliederversammlung an nur einem Tag statt!

* Pflichtfeld


Ausschreibung für eine Kampagnen-Stelle zur Bundestagswahl 2017

Im September 2017 finden die Bundestagswahlen statt. Die linksjugend [‘solid] Hessen und Rheinland-Pfalz werden in Wahlkampf mit eigenen regionalen Jugendwahlkampagnen präsent sein. Wir suchen ab sofort ein*e Projektmitarbeiter*in für die Unterstützung unserer Landeskampagnen.

Zu den Aufgaben gehört die allgemeine Unterstützung der beiden Landeskampagnen, die Kommunikation mit den Basisgruppen, die organisatorische Unterstützung der beiden Landesbustouren sowie von Veranstaltungen. Die Unterstützung der Kampagne bietet gute Möglichkeiten, eigene politische und organisatorische Erfahrungen einzubringen, betriebliche Abläufe kennenzulernen und berufsbezogene Erfahrungen in einem jungen Team zu sammeln. Dein Profil:

  • Anbindung an die Strukturen des Jugendverbandes
  • Einsatzbereitschaft, Organisationstalent und Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Eigenständigkeit
  • Erfahrungen mit der Umsetzung politischer Kampagnen
  • Identifikation mit den Zielen der linksjugend [‘solid]

Die Stelle wird mit 450 Euro netto monatlich vergütet. Die Stelle beginnt am 01.07.2017 und endet am 31.09.2017. Der Arbeitsaufwand beträgt 10 Stunden pro Woche. Der Arbeitsort ist flexibel, es stehen die Landesgeschäftsstellen der beiden Landesverbände zur Verfügung. Außerdem ist die Teilnahme an Sitzungen mit den Landessprecher*innenräten und den eigens gegründeten Arbeitsgruppen “Bundestagswahlkampf” nötig.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Der Jugendverband sieht sich der Gleichstellung von Beschäftigten mit Behinderungen und Beschäftigten ohne Behinderungen in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Diese Bewerber*innen werden nach Maßgabe des SGB IX bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen bitte bis 16.06.2017 digital an folgende E-Mailadresse: lspr@solid-hessen.de

Wir laden euch zeitnah zu Bewerbungsgesprächen ein.

Danke Wetzlar! Danke Antifaschisten!

Vorletzte Woche stellten sich 1000 antifaschistische Demonstranten einer kleinen Gruppe von ca. 80 Neonazis in den Weg welche „Für die Zukunft unserer Kinder“ demonstrieren wollten.
Darunter waren bekannte Organisationen wie die NPD, deren Jugendorganisation JN, DIE RECHTE und die Identitäre Bewegung, alles Organisationen mit einem klar faschistischen Profil.

Der Gegenprotest war so groß, dass die Neonazis gerade mal einen kleinen Bruchteil ihrer Route begehen konnten, kontinuierlich mussten sie von einem gigantischen Polizeiaufgebot gedeckt werden, die Kosten welcher dieser Aufmarsch verursacht hat müssen enorm gewesen sein.

Wir bedanken uns bei allen welche sich aktiv in Wetzlar eingebracht haben, wir halten es für Grundfalsch Faschisten das Recht auf eine Demonstration zu gewähren, leider wird dies wohl nicht das letzte Mal sein dass wir in Wetzlar auf die Straße gehen müssen.

Für ein Landesschüler*innenticket ohne Diskriminierungen!

Die linksjugend [‘solid] Hessen begrüßt die erzielte Einigung zwischen dem Land Hessen und den Verkehrsverbünden, die der Einführung des landesweiten Schüler*innentickets ab dem kommenden Schuljahr den Weg ebnet, grundsätzlich. Das landesweite Schüler*innenticket stellt eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den bisher ausgegebenen CleverCards dar, die nur in einzelnen Städten oder Landkreisen gültig sind. Bedauerlicherweise wurde die Chance verpasst, zusammen mit der neuen Fahrkarte unnötige Benachteiligungen abzubauen; vielmehr ergeben sich teilweise sogar neue.

Schüler*innen der Oberstufe bekommen – wie bisher schon die CleverCard – auch das neue Ticket im Gegensatz zu Grund- und Mittelstufenschüler*innen grundsätzlich nicht erstattet. “Es ist ungerecht, dass ich für das Ticket voll bezahlen muss, obwohl ich genau so wenig eigenes Geld verdiene wie eine Schülerin der 10. Klasse. Damit wird Kindern aus armen Familien die Teilhabe und der Weg zum Abitur weiter verbaut”, sagt Alexander Praus, Landessprecher der linksjugend [‘solid] Hessen und Oberstufenschüler.

Auch, dass die kommunalen Schulträger das Ticket weiterhin nur denjenigen erstatten, die mehr als zwei Kilometer von ihrer Grund- bzw. drei Kilometer von ihrer weiterführenden Schule entfernt wohnen, ist eine Benachteiligung, die im Zuge der Einführung des landesweiten Schüler*innentickets hätte beseitigt werden müssen. “Ein landesweites Schüler*innenticket ist nicht nur für den Schulweg da, es bedeutet auch, dass man Freunde im Nachbarkreis besuchen oder am kulturellen Leben der nächsten Großstadt teilhaben kann. Warum orientiert sich die Finanzierung nach wie vor an kleinlichen Schulweglängen? Ziel sollte es doch vielmehr sein die nachwachsende Generation in ihrer Eigenständigkeit zu fördern, jedoch nicht sie in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken”, fragt sich Jona Löbcke, Landessprecher der linksjugend [‘solid] Hessen. “Schließlich gibt es andere Verkehrskonzepte, die ohne eine Mindeststrecke auskommen. Man denke nur an die Semestertickets, die es Studiernden ermöglichen in einem oder mehreren Tarifgebieten zu fahren, egal ob sie nun zwei, drei oder fünf Kilometer entfernt von ihren Universitäten wohnen.”

Die linksjugend [‘solid] Hessen fordert die Landesregierung auf, weitere finanzielle Mittel bereitzustellen, um ein gerechtes und günstiges Landesschüler*nnenticket für alle zu ermöglichen.

Heraus zum Frauen*kampftag!

Zum Frauen*kampftag am 08.03.2017 ruft die linksjugend solid’ auf, sich aktiv an dem Kampf für Gleichberechtigung zu beteiligen.

“Die Gesellschaft sollte die Augen nicht davor verschließen, dass auch im 21. Jahrhundert die Frau in Arbeit, Gesellschaft und Familie immer noch benachteiligt wird.
Wenn Frauen bei gleicher Tätigkeit und Qualifikation im Schnitt 5,5 Prozent weniger verdienen als Männer, wenn erst 2016 ein “Nein” der Frau zu sexuellem Verkehr mit der Novellierung des Vergewaltigungsparagraphen §117 StGB für voll genommen wird und, wenn das Ehegattensplitting überholte Familienkonstellationen fördert und so Frauen vermehrt in die Übernahme der Aufgaben Haus und Kind drängt, sind wir von unserem im Grundgesetz verankerten Gleichheitsgrundsatz noch sehr weit entfernt. Solche Zustände sind nicht hinnehmbar.” so Karlin Reus, Landessprecherin der Linksjugend [‘solid] Hessen.

Trotz dieser unbestreitbaren Ungleichbehandlungen erfährt der Feminismus heutzutage starke Ablehnung. Bis heute werden Feminist*innen häufig als männerhassende und rachsüchtige Wesen dargestellt. Dabei ist das Ziel des Feminismus nicht matriarchalische Strukturen zu etablieren und Männer zu unterdrücken, sondern eine Gleichberechtigung aller Menschen zu erstreben – unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung. Die linksjugend [‘solid] fordert dazu auf, Feminismus als solchen anzuerkennen und sich für Gleichberechtigung einzusetzen.

“Neben der faktisch bestehenden Ungleichbehandlung der Geschlechter stört mich vor allem auch der alltägliche Sexismus.
Wenn sich eine Frau freizügig anzieht, wird ihr auf der Straße in unangenehmster Weise nachgepfiffen. In solchen Situationen wird die Sexualität der Frau als Verfügungsmasse der Männer angesehen. Auch in der Werbung werden mit dem Motto “sex sells” immer wieder überholte und erniedrigende Rollenbilder konstruiert. Auch die Ignoranz der bürgerlichen Gesellschaft für soziale Geschlechter, die nicht in das “normale” Frau-Mann-Schema passen wollen, gehört zu diesem Alltagssexismus. Dagegen möchte ich mich wehren.” so Jona Löbke ebenfalls Landessprecher der Linksjugend [‘solid] Hessen.

Nathalie Schäfer, die ebenfalls mit einem Sprecherinnenamt der Linksjugend [‘solid] begleitet, fügt hinzu: “Diskriminierung gilt im verstärkten Maße für Transgenderfrauen, Intersexuellen oder allen, die sich nicht dem heteronormativen Geschlechtskonstrukt des typischen Mannes unterwerfen wollen. Daher wollen wir den 08.03.17. zu einem kämpferischen Tag machen, gegen Diskiminierung und Sexismus, im Öffentlichen wie im Privaten.”

Die linksjugend solid’ möchte den Weltfrauentag dafür nutzten, auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam zu machen und zum Kampf für Gleichberechtigung am 08.03.2017 und an jedem weiteren Tag aufrufen.

Denn Gleichberechtigung sollte man heutzutage nicht mehr fordern müssen, sie sollte selbstverständlicherweise bestehen

Solidarität mit den Streiks der Busfahrer*innen!

Seit heute befinden sich viele Busunternehmen Hessens im Streik und das völlig zurecht!
Die zunehmende Privatisierung und Auslagerung befördert eine katastrophale verschlechterung der Arbeitsbedingungen, leider nicht nur im Bereich Verkehr sondern in vielen weiteren.

Das Einkommen reicht für viele nicht zum Leben, die Fälle in denen der Lohn vom Staat zusätzlich aufgestockt wird und trotz Vollzeitarbeit ein Zweitjob benötigt wird häufen sich.
Bus zu fahren ist eine aufreibende und sehr verantwortungsvolle Arbeit, diese mit schlechten Zeit- und Pausenbedingungen noch zusätzlich zu belasten ist nicht nur gegenüber den Beschäftigten, sondern auch den Fahrgästen gegenüber absolut verantwortungslos!

Wir erklären uns daher bedingungslos mit den Streiks solidarisch, gegen dieselben Formen der Hetze welche damals schon gegen die GDL verwendet wurden, werden wir die Kolleginnen und Kollegen konsequent verteidigen.

Der gesamte Personennahverkehr muss komplett in die öffentliche Hand und unter demokratische Kontrolle der Belegschaften gestellt werden, dies ist der einzige Weg um effiziente Beförderung, gute Arbeitsbedingungen und faire Fahrtpreise garantieren zu können, also das komplette Gegenteil vom dem was heute passiert.

Den Kolleginnen und Kollegen wünschen wir weiterhin einen wirkungsvollen Streik und einen guten Tarifabschluss!

Grußwort der Linksjugend [‘solid] Hessen auf dem Landesparteitag der Partei DIE LINKE

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir leben in spannenden Zeiten, die internationale Wirtschaftskrise fordert mehr und mehr ihren Tribut, der Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung verfällt, die einst so stabil wirkende politische Lage ist nach 10 Jahren nicht mehr wieder zu erkennen.

Wir erleben sondern weltweit eine politische Polarisierung, allerdings nicht nur nach rechts, sondern auch nach links, ich möchte dies besonders betonen, weil ich immer noch bei einigen Genossinnen und Genossen das Gefühl habe, dass sie meinen, sie müssten sich für ihre politische Meinung verstecken und Angst davor haben zu radikal zu wirken.

Darf ich noch einmal daran erinnern, dass es erst kürzlich in Großbritannien – Stichwort Corbyn – und den Vereinigten Staaten – Stichwort: Sanders – linke Massenbewegungen gab welche keine Scheu dabei hatten Begriffe wie „Socialism“ zu verwenden? Ich beobachte seit den letzten Jahren auch hierzulande eine stetige Radikalisierung, vor allem in der Jugend, Menschen die noch nie vorher in ihrem Leben Interesse an Politik hatten, scheinen wie aus einem Winterschlaf gerissen und sind auf der Suche nach Antworten.

Und diese Antworten, liebe Genossinnen und Genossen, müssen WIR ihnen bieten!

Wir brauchen eine Partei mit einem klaren sozialistischen Profil, wir müssen in der Öffentlichkeit auch als eine Alternative für das bestehende System wahrgenommen werden, und dafür müssen wir den Menschen die Wahrheit sagen, nämlich dass sie im Kapitalismus kein Leben in Würde finden werden, egal welche Regierungskoalition am Ruder ist.

Laut einer Umfrage vom Februar 2016 haben 45% der Befragten in Deutschland eine positive Meinung zum Sozialismus. Alleine, dass unsere Partei noch nicht mit mindestens 40% im Bundestag sitzt sollte doch schon zeigen, dass wir immer noch etwas falsch machen.

Rechte Kräfte wie die AfD werden wir keinesfalls dadurch bezwingen, dass wir uns den Parteien annähern, welche eine Politik im Interesse des Kapitals betreiben, sondern im Gegenteil: Wir müssen konsequent die Interessen der Arbeiterinnen und Arbeiter, Rentnerinnen und Rentner und ebenso der Jugend vertreten.

Schauen wir mal kurz in die USA,. Viele sind der Meinung, dass der Sieg von Donald Trump Ausdruck eines Rechtsrucks ist, aber wenn man sich die absoluten Wählerstimmen anschaut, hat Trump sogar weniger Stimmen bekommen als der republikanische Kandidat vor 4 Jahren. Der Sieg von Trump ist dadurch bedingt, dass die Demokratische Partei weite Teile ihrer Anhänger verloren hat, aber die meisten dieser Menschen sind nicht ins rechte Lager gewechselt, im Gegenteil, sie haben erkannt dass beide Parteien nicht ihre Interessen vertreten und sind längst bereit für eine neue politische Formation welche eine echte Alternative darstellt.

Natürlich hat der Sieg von Donald Trump auch dazu geführt, dass reaktionäre Elemente nun viel selbstbewusster agieren, aber sich allein darauf zu konzentrieren und sich damit Clinton schönzureden wäre falsch. Denn Donald Trumps Sieg hat ebenfalls fortschrittliche Massendemonstrationen, vor allem von Jugendlichen hervorgerufen, welche in ihren Redebeiträgen nicht nur Rassismus und Sexismus anprangern, sondern dass System als ganzes, sie wissen zwar noch nicht genau was sie wollen, aber sie wissen auf jeden Fall was sie nicht mehr wollen.

Die Begründung einer linken Massenpartei in den Vereinigten Staaten, gestützt auf Gewerkschaften, arbeitende Klasse und kritische Jugendbewegung, bleibt somit nur eine Frage der Zeit. Wir sollten die Proteste gegen Trump mit Begeisterung begrüßen, ihnen unsere Solidarität zusprechen und mit mehr Optimismus in die Zukunft blicken.

Vor uns stehen schwere Aufgaben, liebe Genossinnen und Genossen, aber sie sind auf jeden Fall lösbar. Wir müssen den vielen tausenden Menschen da draußen, die sich zu recht fragen was mit der Welt los ist, ein politisches Zuhause geben und ihnen geduldig erklären was notwendig ist um ein gutes Leben für alle garantieren.
Nehmen wir den Kampf auf gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Kapitalismus und alle anderen Formen der Unterdrückung und Ausbeutung!

Uns allen einen erfolgreichen Parteitag! Venceremos!

Christian Andrasev
LSPR Linksjugend [‘solid] Hessen

Solidarität mit den Beschäftigten der Zumtobel Lighting GmbH in Usingen!

Seit dem 8. September streikt die Belegschaft des Usinger Werkes der Zumtobel Lighting GmbH, Grund dafür ist die geplante Schließung des Werkes, trotz schwarzer Zahlen und guter Auftragslage.
Der Konzern reagierte darauf nicht nur mit einer Ausschließung, sondern weigert sich den erkrankten und beurlaubten Arbeiterinnen und Arbeitern weiterhin Lohn zu zahlen, alles gesetzeswidrige Praktiken.
Der Betrieb mit seinen 172 Beschäftigten ist nebenbei noch ein sehr wichtiger Arbeitgeber für den kleinen Ort Usingen im Taunus, viele der aktuell Beschäftigten hätten nach der Werkschließung kaum noch eine Chance einen Anschluss auf dem Arbeitsmarkt zu finden aufgrund höheren Alters oder durch spezielle Fachkenntnisse welche in anderen Branchen nicht benötigt werden.

Die Zumtobel Lighting GmbH unterhält 12 Werke, auch in anderen Ländern, in Rumänien z.B. wurde ein Werk in einer Nacht und Nebel Aktion übers Wochenende aufgelöst, die Arbeiterinnen und Arbeiter erfuhren erst am Montag vor den Werkstoren dass sie nun arbeitslos sind.
Die Geschäftsführung plant die Produkte, welche bis jetzt in Usingen produziert werden, in ihren anderen Werken produzieren zu lassen, eine Auslagerung der Produktion nach Tschechien bereits in Planung, die Beschäftigten haben Nachtwachen eingerichtet damit die Maschinen nicht wie in Rumänien einfach abgeholt werden können.
Das Hauptwerk, übrigens, liegt in Dornbirn eine Stadt in Vorarlberg, dem westlichsten Bundesland Österreichs.

Hier soll also nun ein Werk mit speziell ausgebildeten Beschäftigten, mit dem neusten Stand der Technik und schwarzen Zahlen der Marktbereinigung und Auslagerung zum Opfer fallen, dies halten wir für Grundfalsch und deshalb solidarisieren wir uns mit der streikenden Belegschaft!

Wenn sich kein Käufer für das Werk findet, sollte dass Werk enteignet und unter demokratische Kontrolle der Beschäftigten gestellt werden, dies wäre dann der einzige Weg um die Arbeitsplätze und deren Qualität zu retten.

Und zuletzt schließen wir uns den Worten der Genossinnen und Genossen der sozialistischen Jugend Vorarlberg an:
“Geknechtet für Profite – Geopfert für die Rendite, Solidarität mit dem Streik in Usingen!”