LAK Antimilitarismus und Frieden

Landesarbeitskreis Antimilitarismus und Frieden (LAK AuF) – Linksjugend [‘solid] Hessen und Die Linke.SDS in Hessen
Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit Internationalismus und Frieden sowie Imperialismus und Krieg

Kriege sind Mittel bürgerlicher Politik und werden hauptsächlich für wirtschaftliche und machtpolitische Interessen geführt und geschürt. Ursache und Triebkraft dieser weltweit geführten Kriege, sind die Widersprüche und Interessen der kapitalistischen Systeme. Ohne deren Überwindung ist kein umfassender und gerechter Frieden möglich.
Der LAK AuF steht für konsequente Friedenspolitik und lehnt Krieg, militärische Drohungen und Einsätze als Mittel internationaler Politik grundsätzlich ab.
Für die Staaten im globalen Kapitalismus ist die Militarisierung ihrer Gesellschaften unerlässlich. Immer stärker wird dabei auf eine enge zivilmilitärische Zusammenarbeit (CIMIC) gesetzt, die letztlich zum Ziel hat, zivile Fähigkeiten für militärische Zwecke nutzbar zu machen. Im Inland dient sie der gesellschaftlichen Legitimation von Kriegen und militärischen Einsätzen sowie der Nachwuchsrekrutierung der Bundeswehr an Schulen, Universitäten und Arbeitsagenturen. Die Bundeswehr versucht sich durch öffentliche Auftritte, die Übernahme von Aufgaben, beispielsweise im Katastrophenschutz, oder eine zunehmende Präsenz in Radio und Fernsehen als normaler Teil der Gesellschaft zu etablieren. Im Ausland soll die CIMIC imperialistische Politik durch eine engere Integration politischer, militärischer, entwicklungspolitischer, wirtschaftlicher, humanitärer, polizeilicher und nachrichtendienstlicher Instrumente effektiver machen.
Wir wollen die antimilitaristischen Positionen von Linksjugend [solid] und Die Linke.SDS schärfen und gemeinsam intervenieren, wenn die Bundeswehr in der Öffentlichkeit auftritt. Der LAK AuF lehnt die Militarisierung der Gesellschaft ab!
Krieg nach Außen bedeutet auch immer Repression nach Innen, insbesondere gegen fortschrittliche Kräfte und ihre Praxen. Statt Kriegen zwischen Nationalstaaten bedarf es des solidarischen internationalen Kampfes gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg.
Der Lak AuF verurteilt das moderne private Söldnertum als Spiegelbild für die der neoliberalen Logik folgende Aneignung von militärischer Gewalt durch Kapital.
Der LAK AuF tritt ein für internationale Solidarität!
In diesem Sinne unterstützen wir die konsequente Ablehnung von Krieg und militärischen Einsätzen. Nur eine friedliche, kooperative internationale Politik bietet die Möglichkeit einer befreiten Gesellschaft. Wir setzen uns für einen Frieden ein, der diesen Namen auch verdient. Er ist nicht mit der herrschenden Politik identisch, die unter dem Deckmantel der „Terrorismusbekämpfung“, der „Humanität“, „Menschenrechte“ oder „Friedenssicherung“ Leid und Tod produziert.
Der LAK AuF steht für Frieden!
Der Arbeitskreis steht allen Interessierten, die diese Grundlagen teilen, offen und bietet die Möglichkeit, sich in gemeinsamer Arbeit inhaltlich weiterzubilden und praktisch Protest und Widerstand gegen imperialistische Kriege und Militarismus zu organisieren.
Hinsichtlich der dominierenden Darstellung von Kriegen in den Medien, wollen wir an der Schaffung einer kritischen Gegenöffentlichkeit mitwirken.